Dorfübersicht



Miyakogakure

Anführer/in: Kokage (346. Regierungsjahr)
Beschreibung:

Lage des Dorfes
Die Lage ist entscheidend: Der Berg auf einer Seite und das Meer auf der anderen bieten kaum Angriffsfläche und viel Schutz vor den Mächten der Natur, insbesondere Stürmen, aber vor allem vor Eroberungswilligen. Diese Konstellation platziert Miyako ein stückweit oberhalb des Meeresspiegels, sodass eine Überflutung von Meeres wegen her leichter abzuwehren ist und man von den höchsten Stellen des Dorfes aus einen relativ weiten Blick ins Land hineinwerfen kann. 
Im Land südlich, südwestlich und südöstlich des Dorfes sorgt eine recht beeindruckende Landschaftskulisse bestehend aus unzähligen Hügeln, vereinzelt sehr kleinen Bergen, einigen kleineren Seen und Flüssen sowie an den Hügeln, Seen, Flüssen und Bergen angrenzenden Ansammlungen von dichten Waldgebieten für die Versorgung mit ausreichend Wald- und Feldfrüchten, allen erforderlichen Kräutern und Zutaten für insbesondere medizinische Versorgungszwecke und allerlei Arten von Wild, welches die Jäger Miyakos für das Dorf erlegen können.
Das Meer befindet sich westlich von Miyako und erstreckt sich über eine dünne Ausbuchtung, welche einem breiten Fluss gleicht, in das Dorf hinein, was vor allem den Fischfang und die Hafenpflege ungemein erleichtert. An der Küste finden sich ein paar kleinere Inseln, welche aufgrund der Gischt starker Welleneinschläge sowie kurioser Wetterphänomene häufig in nebelgleiche Wolken gehüllt und über eine kurze Bootsfahrt von Miyako aus zu erreichen sind.
Die Bergkette beginnt nordwestlich des Dorfes am Meer, wo ein kleiner Teil bruchstückhaft in das Meer hineinführt und erstreckt sich tief in den Osten des Landes hinein. Miyako liegt daher südlich der Bergkette am Hang eines der höchsten Berge dieses Landesabschnitts. 
Der Berg nördlich des Dorfes ist so hoch, dass sich an höchster Stelle nachts über Schnee ansammelt, der wiederum von der tagsüber beinahe ganzjährlich scheinenden Sonne zerschmolzen wird und so für einen steten Fluss an klarem Wasser den Berg hinab sorgt. Komplette Berghänge bestehen deswegen aus saftigen Wiesen für das Vieh. Dank dieser natürlichen Bewässerungsanlage ist der Berg außerdem gespickt mit Reisfeldern, Teeplantagen, Weinhängen und vielen weiteren äußerst nützlichen landwirtschaftlichen Betrieben für eine umfassende Selbstversorgung des Dorfes sowie genug Erträgen, dass diese zu Gewinnzwecken ans Umland verkauft oder über das westlich des Dorfes gelegene Meer zu fernen, wohl gesinnten Handelspartnern geschifft werden könnten.
Die Sonne scheint fast das komplette Jahr über, was für ein mediterranes Klima sorgt, bis der Winter kommt. Im Winter sorgt die gnadenlos eisige Kälte für eine natürliche Konservierung allen sonst verderblichen Guts und lockt winteraktive Tiere heraus, was den Einwohnern hilft, problemlos durch den Winter zu gelangen. Währenddessen sind nahezu alle größeren Passagen zum und aus dem Dorf hinaus ohne Kenntnisse des Umlandes oder Fertigkeiten, in schwierigen Klimasituationen uneingeschränkt zu agieren, beinahe unbegehbar, sodass der Handel in der Regel über den Wasserweg erfolgt.

Dorfstrukturen
Miyakos Aufblühen ist aber auch einem weiteren, wesentlichen Umstand zu verdanken, nämlich dass der Kokage und sein Rat aus dem anfänglichen Chaos heraus ein ordentliches Dorfsystem eingeführt haben und dieses stetig weiterentwickeln.
Eine dieser geplanten Weiterentwicklungen wird ein umfassendes Aufgabenverteilungssystem sein, wonach sich künftige Generationen beruflich leichter orientieren können. Es soll dabei alle Kernbereiche von der Sicherheit über die medizinische Versorgung bis hin zur Forschung abdecken. In spiritueller Hinsicht helfen den Menschen die vorherrschenden Religionen des Landes Kokka, insbesondere über die Meiko, die Tempeldiener, die immer dann zur Stelle sind, wenn Menschen insbesondere geistiger statt weltlicher Führung bedürfen. Miyako gestattet dabei freidenkend eine Fülle an Glaubensrichtungen, wenngleich sich in Miyako bisher nur der Shinto-Glauben durchsetzen konnte. Eine weitere Stütze des Systems hat sich ironischerweise aus dem Konflikt zwischen drei Fraktionen entwickelt. Ihr Krieg führt dazu, dass sie sich bei innovativen Entwicklungsvorschlägen stets zu übertreffen versuchen, um beim Volk als auch bei den Dorfführern punkten zu können. Ein Risiko sieht der Rat nicht, da bekannt ist, dass jede der Fraktionen ein starkes Dorf zwingend braucht, um ihre hochgesteckten Ziele angehen zu können, sodass Miyakos Wachstum im Interesse aller liegt. Zu guter Letzt wird das Volk erhört, indem Volksvertreter zusammen mit Gebietsexperten in einem Rat des Dorfes zusammenkommen, um über die Geschicke des Dorfes gemeinschaftlich und gleichberechtigt befinden zu können, sodass eben dieser Dorfrat die letzte und bedeutendste Säule des Dorfsystems bildet.
Es heißt, dass einige Umlandorte sich genau dieses System mit der Zeit selbst angeeignet haben. Wie es über die Grenzen des Landes hinaus aussieht, ist schwer einzuschätzen, da Miyako selbst sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Sollte niemand einschreiten, steht dem Dorf gewiss eine große Zukunft bevor. 

Interessante Orte
>> Dorfkarte <<

Wichtige Orte des Dorfes
Ratssitz
In diesem prächtigen Gebäude werden alle wichtigen Entscheidungen des Dorfes getroffen. Es dient zugleich als Hauptresidenz des Kage und Arbeitsstätte der Assistenten sowohl des Kage als auch seiner Ratsmitglieder.

Akademie
Die Ausbildungsstätte für die nächste Generation der Ninja, welche bisher von freiwilligen Lehrkräften geführt wird.

Dojo
Wer sich in der hohen Kunst des waffenlosen Kampfes oder Waffengebrauchs schulen möchte, sucht bei den Meistern dieser Kampfkünste Führung. Ninja schulen sich hier in Taijutsu, doch erfahren sie hier auch die Lehren eines sehr alten Schwertkämpfers, der zugleich einer der berüchtigten Dorfschmiede ist, über etwas, was er als Bushido bezeichnet. Wachen, Soldaten und Sicherheitskräfte treten hier zu Übungszwecken gerne in den beinahe immer gefüllten Trainingsräumen des Dojos gegen die Besten an, um stets auf jedwede Gefahren vorbereitet zu sein.

Hafen
Dank der günstigen Meereslage und praktischen Bucht betreibt Miyako eifrig Fischfang, welcher nur sehr selten enttäuschend verläuft. Am Hafen werden auch alle Ankömmlinge von Meereswegen her begrüßt und registriert. Der gesamte Handel über die See wird also an diesem Ort reguliert. Allerdings sind Fischfang und Handel nicht alles, was Miyakos Hafen zu bieten hat. Die begabtesten Handwerker wohnen in relativer Nähe zum Hafen und helfen bereits dabei, große Lagerhallten und Werften zu planen, um neue oder größere Schiffe bauen und reparieren zu können.

Bergwerk
Über die Jahre hinweg haben Dorfbewohner und Ninja einen Weg in den Berg hineinfinden können, was zu aller Leute Überraschung eine Fülle an bedeutenden Rohstoffen offenlegte. Jetzt wird ein Bergwerk errichtet, um den Abbau in den kommenden Jahren beginnen zu können. In Zukunft könnte Miyako seinen Schmiedebedarf ganz alleine decken, was möglicherweise dazu führt, dass einiges im Dorf günstiger zu erwerben sein wird.

Gedenkstätte
Ein in den Berg geschlagener Friedhof zum Gedenken an die Verstorbenen. Gefallenen Ninja, die besondere Leistungen vor ihrem Tod vollbracht haben, könnte die Ehre zuteilwerden, in der Heldenkrypta begraben zu werden.

Feldanbau
Reisfelder, Teeplantagen, Rebenhänge, Korn und Gewürze werden überwiegend am Berghang außerhalb des Dorfes angebaut, da hier ein natürliches Bewässerungssystem aufgrund der besonderen Gebirgsbegebenheiten vorliegt.

Arena
Derzeit noch im Aufbau, wird dieser Ort nach seiner Fertigstellung für die Darbietung der hohen Künste und Fähigkeiten der Ninja herhalten. Durch ihre Lage auf einer kleinen Insel westlich und außerhalb des Dorfes inmitten eines gefährlichen Dschungels ist sie derzeit nur von den fähigsten Shinobi und Kunoichi erreichbar. Da der gewöhnliche Dorfbewohner ein Schiff benötigt und zusätzlich eine sichere Passage über das Land, wird auch daran gearbeitet, um in Zukunft größere Events für das Volk hier abhalten zu können, ganz gemäß der Tradition der Ninja. Entdeckt wurde der Ort selbst von talentierten Kundschaftern. Seine Besonderheit liegt darin, dass sich die Natur über die Jahrtausende hinweg die Mühe gemacht hat, einen kompletten, kleinen Berg auszuhöhlen. Die Architekten des Dorfes arbeiten gerade daran, ringsherum Reihen von steinernen Sitzplätzen zu erschaffen und die Mitte des ausgehöhlten Berges abzuflachen, um dort die Arena einbauen zu können. Selbstverständlich werden noch andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die höchstmögliche Stabilität zu gewährleisten. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sein sollten, würde die Mitte des Berges aus einer abgeflachten steinernen und ovalen Fläche gewaltigen Ausmaßes, die rund 35m unterhalb der Sitzreihen liegt, bestehen. Geplant ist weiterhin eine technische Aufwertung, sodass sich der Arenaboden durch modernste Mittel verändern lassen können soll.

Abwasserentsorgung
Ein ausgeklügeltes Kanalisationssystem und eine Reinigungsanlage sorgen dafür, dass der Hygienestandard im Dorf eingehalten wird.

Parkanlagen und Strand
Überall in Miyako finden sich kleine Parkanlagen und der Strand der Bucht ist nahezu durchgehend für alle jederzeit nutzbar, solange der Zugang nicht für wichtige Gebäude wie den Hafen, den Wachturm oder die Feuerwehr reserviert ist. Die beliebtesten der größeren Strandabschnitte befinden sich westlich der Akademie und südöstlich des Richtplatzes. Etwas kleinere und privatere Strandabschnitte finden sich südlich des FEZ und westlich des Krankenhauses. Viele nutzen auch gerne die Meeresstrände außerhalb des Dorfes. Die größte Parkanlage grenzt an die Bibliothek neben dem Vergnügungsviertel an, wo man durch verschiedene Vegetationsviertel laufen kann, sodass man beispielsweise in einem Bereich Kirschblütenbäume hat und in einem anderen durch eine mehrere Meter hohe Bambuslandschaft spazieren kann.

Schmiedeviertel
Anfangs war dieser Teil des Dorfes ein heruntergekommenes Stück Land, welches so manch einer mit vorgehaltener Hand als Armenviertel betitelte. Doch seit der Etablierung der Fraktionen und unter der guten Führung des Rates wurde die wertvolle Lage dieses Dorfteils endlich erkannt. Weit weg vom Dorfgeschehen und den Berg angrenzend boten sich ideale Bedingungen für die - nun auch angehenden - Schmiedemeister des Dorfes. Der Bedarf an Werkzeug, einfachen Gegenständen aber auch Waffen und anderer Ausrüstung war groß, genauso wie daran, Talent zu fördern, also dauerte es nicht lang, bis das Schmiedeviertel mit all seinen begnadeten Handwerkern sich rasch entwickelte. Direkt daneben bildete sich bald eine angesehene Wohngegend heraus, sodass die Schmiede es nie weit zur Arbeit hatten.

Vergnügungsviertel
Das Herzstück Miyakos für die meisten Bewohner, da es buchstäblich alles aufbietet, was das Herz begehrt. Alle großen Läden des Dorfes finden sich hier und bieten all die Eigenerzeugnisse an, von den hergestellten Waffen und Rüstungen über gefangenes Wild beziehungsweise geangelten Fisch bis hin zu allen erdenklichen Bedarfsgegenständen des Alltages. Wöchentlich findet an der gebogenen Straße der Großmarkt statt, wo auch besondere Ankündigungen getroffen werden. Nebst den materiellen Bedürfnissen lassen sich hier auch alle anderen Gelüste stillen, sei es der Wunsch nach einem tiefen Blick ins Glas, die Umarmung der Seele mit wundervollem Gesang oder das Erlebnis der Befriedigung eher körperlicher Begehren.

Verlassene Inseln
Um Miyako herum in Richtung Meer lassen sich außerdem weitere, vergleichbare verlassene Inseln finden. Auch dort regiert derzeit noch das Gesetz des Dschungels, sodass sie bis auf weiteres zur Sperrzone erklärt worden sind, die nicht ohne Erlaubnis des Rates betreten werden darf. In Zukunft sollen hier Ninja-Anwärter auf unnatürliche Gefahren vorbereitet werden und das im Aufbau befindliche Militär einen eigenen Übungsraum erhalten.

Kaserne
Seit der Errichtung der Akademie wuchs die militärische Stärke des kleinen Dorfes langsam heran. Ausgebildete Ninja der nächsten Generation, also jene, die die Akademie erfolgreich abgeschlossen haben, führen ihre Ausbildung in der Kaserne fort, wo ihnen tiefergehende Verteidigungs- und Angriffsstrategien als auch gefährlichere Techniken vermittelt werden.

Wache
Nach dem großen Wachstumsschub des Ortes stieg auch die Zahl der zwischenmenschlichen Interaktionen an, was unweigerlich mit Ärger einherging. Die im Aufbau befindliche Wache soll sich mit internen Sicherheitsproblemen als auch Problemen zwischenmenschlicher Art befassen, damit sich der Dorfrat nicht mit jedem noch so kleinen Problem eines jeden einzelnen Bürgers befassen muss - an diesem Punkt leben hier einfach schon zu viele Menschen, als dass eine effektive Fall-zu-Fall-Bearbeitung möglich wäre. Ninja aus der Kaserne reden bereits begeistert darüber, sich der Wache anzuschließen, sobald die Bewerbungsmöglichkeit dafür eröffnet wird. Es wird sich bereits gezielt darauf vorbereitet, wie man mit Verdächtigen und Gefangenen umgehen und sie verhören soll, was nach den eher monotonen Kriegstaktikkursen nicht überraschend sein sollte. In Zukunft sollen vom Wachgebäude aus auch alle weiteren Ermittlungen geleitet werden. Die Lage der angehenden Wache nicht zufällig gewählt worden, da die Wachleute von hier aus relativ zügig zum ebenfalls im Ausbau befindlichen Gefängnis, aber auch zu einem der Brennpunkte des Dorfes - dem Vergnügungsviertel, wo regelmäßig Auseinandersetzungen erwartet werden - gelangen können, um ein rasches Einschreiten zu ermöglichen. Dadurch, dass bereits jetzt in der Kriegstaktik geschulte Ninja aus der Kaserne eine Stelle dort begehren, erwartet man auch Wachleute zu haben, die in einem Angriffsfall auf das Dorf eine starke erste Verteidigungslinie bilden können.

Feuerwehr
Ein weiteres Problem des rasanten Wachstums stellen Brände dar, weshalb die Feuerwehr eine Notwendigkeit ist. Momentan besteht diese Institution nur aus freiwilligen Kräften, die ihren Mitbürgern eine alltägliche Hilfe sein möchten oder es vorziehen, den Mächten der Natur den Kampf anzusagen. Feuerwehrleute zählen innerhalb des Dorfes zu den angesehensten Personen, da sie immer zur Stelle sind, sollte es mal irgendwo brennen oder jemand mal wieder unter einen Ochsenkarren geraten sein. Bei stürmischen Verhältnissen sind sie es auch, die die Konsequenzen des Wetters unter Kontrolle halten, um den Schaden am Dorf möglichst gering zu halten.

Gefängnis
Bisher hatte das Dorf keine Schwierigkeiten mit Kriminellen oder gefährlichen Gefangenen, da man notgedrungen unverzeihliche Vergehen auf dem Richtplatz regelte. Auf Dauer kann dies aber keine Lösung sein, sodass zunächst ein einfaches Gefängnis errichtet worden ist, welches nun weiter ausgebaut wird, um in Zukunft zum am besten gesicherten und bewachten Gebäude des Dorfes zu werden. Dadurch, dass es in der Nähe der Kaserne und relativ auch zur Wache ist, kann jederzeit Hilfe angefordert werden, sollten künftige Gefängniswärter mit einer Situation überfordert sein. Neben der Wache ist dies die andere heiß begehrte Anlaufstelle der Zukunft für Kasernenabsolventen.

Richtplatz
Ein imposanter Ort, der wie ein gewaltiges, offenes Theater aufgebaut ist, wodurch er sehr viel Platz für Schaulustige oder anderweitig Interessierte aufbietet. Das runde Ende ist zur Bucht hin geöffnet, was wohl den Zweck haben soll, Verurteilten vor ihrem Ableben oder ihrer Gefängnisstrafe noch einen letzten schönen Blick zu gewähren. Bisher hat der Dorfrat hier seine Urteile gesprochen, doch wurde mit der Zeit immer mehr an dieser Verantwortung an die Ratsassistenten übertragen, was darauf hindeutet, dass in Zukunft eine eigene Abteilung für Rechtsprechung aktiv sein soll. Ob und wann ein Prozess bzw. eine Hinrichtung stattfindet, wird auf dem Großmarkt im Vergnügungsviertel angekündigt.

Krankenhaus
Eines der modernsten Gebäude des Dorfes und das mit gutem Grund. Krankheiten, Verletzungen und jedwede andere Einschränkung, die medizinischer Hilfe bedarf, wird an diesem Ort behandelt. Zugleich ist das hier die Ausbildungsstätte für angehende Iryo-nin, da sie nicht nur hilfsbedürftigen Kranken und Verletzten helfen, sondern auch komplizierte Operationen beobachten und von den Besten lernen können.

FEZ
Das Forschungs- und Entwicklungszentrum Miyakos - oder auch FEZ genannt - wird eines der bedeutendsten Gebäude für das Dorf werden. Eines Tages soll an diesem Ort dafür gesorgt werden, dass die Bewohner Miyakos stets das Bestmögliche erhalten können und Miyako selbst, in jeder Hinsicht, immer auf dem aktuellsten Stand der Technologie ist. An Fortschritt wird sich hier nicht lediglich beteiligt, er soll hier aktiv vorangetrieben werden, was aufgrund seines recht hohen Geheimniserfordernisses auch eine gleichermaßen hohe Sicherung erforderlich macht. Auch hierauf sind einige Kasernenabsolventen sehr gespannt, da es für sie eine Chance wäre, die klügsten und kreativsten Köpfe des Dorfes kennenzulernen. Doch zuvor müssen erst noch andere Einrichtungen fertiggestellt werden, die für den reibungslosen Alltagsablauf des Dorfes entscheidend sind.

Sendezentrum
Ein ungewöhnlich strukturiertes Gebäude mit komplizierten Stahlgerüsten auf dem Dach, was aber einen bedeutenden Zweck erfüllt. Man versucht, die alte Sendefunktionalität wiederherzustellen, um eine weitläufige Kommunikationsmöglichkeit als auch die Möglichkeit für Fernsehen und Radio zu erschaffen. Momentan sind noch keine weiteren Pläne für diesen Ort bekannt.

Bibliothek
Der Hort des Wissens, welcher alle gesammelten Informationen, Geschichten, Legenden, Mythen, Erzählungen und anderweitige künstlerische Schriften führt. Sollte man mal nicht weiterwissen, ist die Bibliothek immer eine sehr gute Anlaufstelle für den Start. Noch ist das Gebäude sehr klein, da man lediglich einen Ort brauchte, um all das gesammelte - und gerettete - Wissen aus der alten Heimat, welches lediglich informativer Natur war, irgendwo unterbringen musste. Sensibles Wissen, wie beispielsweise verbotene Techniken oder Wissen zur Technologie, liegt aktuell noch in den Händen des Dorfrates, wird also von Ratsassistenten im Ratsgebäude streng bewacht.

Archiv
Alle Unterlagen, die das Dorf, seine Entwicklung, Aufträge und Einwohner betreffen, werden hier gelagert und ebenfalls streng von Ratsassistenten bewacht. Nur mit Zugangsberechtigung kann man sich Eintritt in dieses Gebäude verschaffen und nach gewünschten Informationen zu Personen oder Geschehnissen des Dorfes suchen, welche nicht in der Bibliothek des Dorfes aufgeführt sein dürfen oder wofür einfach kein Platz im Ratsgebäude ist.

Apotheke
Ein großes Gewächshaus, welches allerlei Kräuter für den medizinischen Bedarf führt.

Lager
Für den harten Winter werden auf der nordwestlichen Insel des Dorfes in gewaltigen Speichern und Lagerhallen allerlei Lebensmittel aufbewahrt oder konserviert, vom Getreide über Reis bis hin zu Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. Hier hat auch die selbst-proklamierte Jägergilde des Dorfes, die sich für den Fisch- und Wildfang zuständig fühlt, ihren Hauptsitz. Andere Mitglieder haben sich dabei die Freiheit herausgenommen, Teile der Lagerhallen umzufunktionieren, um hier Gemüse, Obst und Kräuter anbauen zu können, um im Notfall nicht auf Hilfe von außen angewiesen zu sein. Insgesamt wird nicht sonderlich viel Raum genutzt, da man noch mit dem Gedanken spielt, Räumlichkeiten für Handelsgut zu nutzen.

Wachturm
Strategisch so platziert, dass er genau in der Mitte zwischen Hafen, Lager, Arena, Richtplatz, Gefängnis, der Bucht und allen Flusszugängen zum und vom Dorf aus steht, sodass eine umfassende Überwachung mit nur wenig Wachleuten möglich ist.

Leuchtturm
Der Flussstrom folgt einer ganz speziellen Richtung, weshalb der Leuchtturm für alle auf See von größter Wichtigkeit ist. Segelt man nämlich vom Meer aus Richtung Dorf und damit auf den Leuchtturm zu, muss man nach nach rechts unten bzw. südöstlich in die Flussabzweigung biegen, da man andernfalls von der Strömung in den Norden gerissen wird. Für alle, die aus dem Dorf hinaussegeln wollen, dient der Leuchtturm als Signal dafür, dass sie die Grenzen des Dorfes gleich verlassen und auf das offene Meer hinaussegeln werden.

Treffpunkte für Gläubige
Shinto-Schrein
Für Anhänger der beliebtesten Glaubensrichtung des Dorfes ist der Zugang zum Shinto-Schrein auf einem leicht über die Ebene des Dorfes herausragenden Hügel offen. Seit Miyakos Aufblühen wird daran gearbeitet, den kleinen Schrein zu einem prunkvollen Tempel auszubauen. Im Moment sorgt lediglich eine Meiko mit ihren wenigen Tempeldienern für spirituelle Betreuung. Allerdings hat Miyakos Wachstum vereinzelt Seelsorger aus anderen Winkeln des Kontinents angelockt, sodass eine andere Religion aktuell auf dem Vormarsch ist, um dem Shinto-Glauben Konkurrenz zu machen.

Touhi-Schrein
Auch der Touhi-Schrein wurde an der höchsten Stelle eines recht hohen Hügels errichtet und wird von einem älteren Meiko samt seiner zwei jungen Tempeldiener geführt. Da diese Errichtung auf der Erlaubnis seitens des Dorfrates erfolgte und bisher nur eine absolute Minderheit den Glauben teilt, ist dem Großteil der Bevölkerung noch wenig zu den Touhi bekannt. In der Mitte des Geländes befindet sich ein einfacher, kleiner Schrein ohne Verzierungen oder Figuren. Drei niedrige Stufen führen quadratisch angeordnet ringsum zu einer Steintafel, auf welcher nur drei Symbole in einem Dreieck angeordnet eingestanzt worden sind: ein Kreis links unten, ein Dreieck rechts unten und ein Oval an der Spitze. Auf den vorderen Stufen liegt ein stets spärlich gefüllter Teller mit Opfergaben.

Fraktionen
>> Informationen zu den Fraktionen <<
In Miyako bekämpfen sich seit geraumer Weile drei große Fraktionen: Kogi, Shishi und Rizai.
Noch besteht ein gesundes Gleichgewicht zwischen den Parteien, sodass sich keine ausreichend durchsetzen konnte, um die Führung über Miyako übernehmen zu können.

Der innere Konflikt
Jede Fraktion hat ein Interesse daran, die Leitung Miyakos zu übernehmen. Wer dieses Dorf kontrolliert, besitzt einen der Schlüssel zur Kontrolle des Landes Kokka, was wiederum entscheidend ist, um die Kontrolle über den gesamten Kontinent Kazeshima zu erlangen - Das ist das Ziel auf lange Sicht. Vorrangig ist deshalb die Kontrolle über alle Geschicke innerhalb des Dorfes. Jede Entscheidung und jedes Urteil wird von den höchsten Amtsträgern des Dorfes diktiert. Ein jeder dieser Amtsträger muss sich wiederum auf all jene verlassen, die ihnen unterstehen, sonst wird keine Entscheidung jemals zu einem befriedigenden Ergebnis führen können. Jeder hat eine Chance, sich den Weg in diese Ämter und Positionen zu erarbeiten. Deswegen hat jeder Zusammenschluss zum Ziel, seine Mitglieder überall und vorranging in den entscheidungskräftigen Positionen aufzustellen, zu denen aktuell vor allem die Ratsassistenten und Kasernenabsolventen zählen, aber auch das Besetzen diverser kleinerer Positionen mit relativ zentraler Bedeutung an bestimmten Orten hat hohe Priorität - beispielsweise Wirtstätigkeiten in Etablissements im Vergnügungsviertel, Schmiedelehrlinge in Waffenschmieden im Schmiedeviertel, medizinisches Personal im Krankenhaus oder Lehrkräfte in der Akademie. Man schreckt nicht einmal davor zurück, einen Versuch zu wagen, geistige Unterstützer in Form von Tempeldienern beim Shinto-Schrein einzuflechten, wenngleich es sich hier überraschend schwierig gestaltet, da die Meiko kein Einfallspinsel zu sein scheint. Zuletzt versucht man selbstverständlich eigene Leute in die anderen Fraktionen oder den Dorfrat einzuschleusen, also einfach überall, wo man Einfluss auf die Entscheidungen nehmen kann, die das Schicksal Miyakos mitbestimmen. 

Führung der Fraktionen:
Jede Fraktion hat einen Fraktionsführer und jeweils einen Führer für die Gruppierungen innerhalb einer Fraktion.
Für die Wahl der Führung sind die Fraktionen selbst zuständig. Es ist dabei seit jeher Brauch, dass alle Mitglieder einer Fraktion ihren Fraktionsführer wählen. Für die Gruppierungen bzw. Gilden innerhalb einer Fraktion wird die Wahl ebenfalls von allen Fraktionsangehörigen getroffen, allerdings muss der Gewählte entsprechend dieser Gruppierung zugehörig sein und Stimmen von Gruppierungsangehörigen zählen doppelt. Die Wahlen finden einmal alle zwei Jahre oder im Fall des Ablebens bzw. Rücktritts einer Führungsspitze statt.
Die Führungsriegen der Fraktionen und ihren Gruppierungen beschäftigen sich mit den Belangen ihrer Fraktion, organisieren alles ihnen Zugehörige, hören sich die Wünsche und Sorgen ihrer Fraktionsmitglieder an und tragen die Verantwortung sowohl für den Erfolg als auch das Scheitern ihrer Handlungen, insbesondere wenn es an den härtesten Verhandlungstisch Miyakos geht: den Rat des Dorfes.


Dorfrat
Der Rat des Dorfes Miyako ist der eigentlich regierende Apparat. Hier werden alle wesentlichen Belange des Dorfes diskutiert und die großen Entscheidungen getroffen. Der Rat setzt sich aus insgesamt fünf Personen zusammen: dem Kokage, jeweils einem Gebietsexperten und einem Volksvertreter, der relativ-mehrstimmig von den Einwohnern Miyakos gewählt wird. Fraktionsführern oder einem innerhalb der Fraktion gewählten oder bestimmten Vertreter sowie Religionsführern ist es gestattet, den Ratssitzungen am Rande beizusitzen. Sofern der Rat es wünscht, kann deren Meinung eingeholt werden, sollte man bei einem Thema zu keinerlei Einigung kommen. 

Wahl der Ratsmitglieder
Der Kage des Dorfes entscheidet selbst über seinen Nachfolger, wobei die Ratsmitglieder aber durchaus ihre Bedenken mitteilen dürfen. Experten suchen sich ebenfalls ihre eigenen Nachfolger aus und Volksvertreter steigen automatisch über die Volkswahl zu Ratsmitgliedern auf.

Ratsmitglieder:
Kokage: Administration